Startseite

Kindergarten

Schon im Kindergartenalter setzen sich die Kleinen mit früheren Zeiten und Epochen auseinander. Speziell für die ganz Kleinen haben wir einige Kindergartenprojekte ausgearbeitet, die halbtags oder auch ganztags veranstaltet werden können. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie das Leben vor langer Zeit war und tauchen ein in die Zeit der Römer, Ritter, Entdecker, Könige oder der Uroma. In unseren Geschichtsprojekten setzen wir das Rollenspiel sowie das Erfahren mit allen Sinnen ein.

Die Zeitmaschine für Kinder kann verschiedene Stationen ansteuern:

Thema Inhalte
Wie war das...  bei den Römern?

Zu Besuch in der Ewigen Stadt

Wer waren Romulus und Remus? Von der kapitolinischen Wölfin angefangen, dreht sich das Zahlenrad immer weiter. Wir bilden die Stadt inmitten der sieben Hügel im Zimmer nach und sehen ihr beim Wachsen zu. Der Duft von Pinien füllt den Raum. Die Via Appia wird gebaut, die ersten Thermen entstehen. Die Kinder können mit Experimenten selbst entdecken, wie diese Badehäuser funktionierten. Wer macht mit beim nachgestellten Wagenrennen im Amphitheater? Spannend wird es beim Kartenspiel um römische Götter. Die Kinder hören vom Wohnen und Leben in Rom mit seinen Säulen, Toren und Tempeln. Doch die Idylle trügt. Plötzlich steht Hannibal vor den Toren...  In der großen Friedenszeit von Kaiser Augustus kann die Stadt sich erholen. Aber dann tauchen Asterix, Obelix und Idefix auf, um Caesar den Kampf anzusagen. Und dann passiert es - Rom brennt! Wie kann man das Feuer löschen? Auf den Ruinen entsteht ein neues Rom voller Kaiserforen und mit dem Kollosseum. Händler müssen an der Grenze den Limes passieren. Die riesige Stadt wird Ziel von Plünderern, die Vandalen fallen über Rom her. Wer findet bei Ausgrabungen unter Ruinen die meisten Münzen?

Wie war das... in der Ritterzeit?

Die Tafelrunde der sächsischen Ritter ist eröffnet!

Wo könnte so eine Tafelrunde sein? Sachsen hat viele Burgen, zu denen es ein Memory-Spiel gibt. So lernen die Kinder verschiedene Burgtypen kennen und können danach ihrer Fantasie freien Raum lassen beim künstlerischen Gestalten einer eigenen Burg, die dann mit Rittern in Rüstung und Burgfräuleins bevölkert wird. Was tut ein Ritter den ganzen Tag? Wie wurde die Burg versorgt? Wo kam das Wasser her und wie sah es in der Küche aus? Die Frauenzimmer und die Aborte werden inspiziert. Es gibt Minnesang, Ritterspiele und eine Königswahl, dazu mittelalterliche Speis und Trank. Dann tauchen Fremde auf ... Was führen sie im Schilde? Die Kinder lernen vom mittelalterlichen Reiseleben, dem Wissensstand um 1000 und wie schwierig sich der Alltag zu Pferde gestaltete. Plötzlich wird die Burg angegriffen! Hat sie sich gut auf die Verteidigung vorbereitet?

Wie war das... an Bord der großen Entdeckerschiffe?

Kleine Abenteurer und Naturforscher wagen die Fahrt ins Unbekannte

Welcher Seefahrer wird mit der Mission betraut, über das Meer zu segeln und eine fremde Welt zu entdecken? Die Kinder lernen in einem Kartenspiel Heinrich den Seefahrer, Christoph Columbus, Amerigo Vespucci, Francis Drake, Vasco da Gama und James Cook kennen. Wie sahen ihre Schiffe aus? Welches Land haben sie entdeckt? Wer war am meisten unterwegs und wer hat die längste Strecke auf dem Meer gesegelt? Danach werden drei Seefahrer zum Entdecker gekürt. Zuerst müssen die Entdecker Geld von ihren Königen bekommen und haben dafür einiges zu tun. Dann wird ein Schiff gebaut. Anschließend können die mit Ladung bis zum Rand gefüllten Schiffe dann von ihren Häfen aus in See stechen. Mit einer großen Spielzeugseekarte, Würfel und Ereigniskarten müssen die Mannschaften um den Kapitän bis zur Entdeckung unbekannter Küsten ein paar Abenteuer bestehen. Die Kinder erfahren, dass zur See mit Hilfe der Sterne navigiert wurde, was Stürme und Flaute bedeuten und wie man mit Zitrusfrüchten den Skorbut an Bord verhindert hat. In der neuen Welt gilt es dann Naturforschung zu betreiben, Kontakt zu den Einheimischen herzustellen und eine Siedlung zu bauen. Für den König müssen viele Edelsteine und Gewürze gesammelt werden, bevor es auf die gefahrvolle Reise übers Meer zurück geht.

 Wie war das... Leben bei Hofe?

Einladung zur Hochzeit von Prinz und Prinzessin im Schloss Dresden! Mit Musik, Tanz, Gaukelei und Hochzeitsschmaus.

Wa muss für eine Adelshochzeit nicht alles vorbereitet werden! Die Schlossangestellten haben alle Hände voll zu tun. Aus dem Umland müssen feinste Nahrungsmittel herangebracht werden, für die Jagd müssen ein paar Bären, Hirsche und Wildschweine eingefangen werden, feines Porzellan und Kleider werden entworfen. Für das neue Menuett müssen die Tanzschritte geprobt werden. Mit allen Sinnen kann das barocke Fest erlebt werden. Die Kinder amüsieren sich über einen Hofnarren, genießen feine Speisen und Traubensaft und hören höfische Musik und die fremde Sprache des 18 Jahrhunderts. Sie versuchen sich als Hofmaler, erfahren, was die Fürsten für ausgefallene Spiele ausgedacht haben und sehen dem Prinzen nach dem Fest bei der Arbeit zu und hören von den Untertanen deren tägliche Sorgen. So lernen die Kinder ganz nebenbei viele interessante Neuigkeiten über das Leben bei Hofe.

Wie war das... vor 100 Jahren?

Willkommen an einem Sonntag 1912, als Uroma mit ihrer Familie aufs Land zu einem Bauernfest ging!

Ja - ging, denn Autos gab es noch keine. Wie sah das Leben ohne Autos, Handys und Fernseher aus? Es gab nicht nur andere Tagesrhythmen, sondern auch mehr Kinder auf dem Hof. Was hat Uroma gespielt, als sie klein war? Was gab es zu essen? Wie sah eine Wohnung in der Stadt um 1900 aus? Wie wohnten die Leute auf dem Lande? Was war, wenn man krank wurde? Wie hielt man Lebensmittel frisch und wie kochte man? Wie sah so eine alte Zeitung aus? Dann findet das Bauernfest statt, und viele Leute treffen sich. Die Kinder können alte Gesellschaftsspiele ausprobieren, sich alte Fotos ansehen und ein paar Volkslieder am symbolisierten Kachelofen singen. Dazu ein typischer Bauerntanz, ein Schlachtefest und eine Verkleidung in alte Trachten. Dann ist wieder der Alltag eingekehrt, und die Natur bestimmte wieder den Lebensrhythmus. Dazu erwartet die Kinder ein munteres Würfelspiel. Wer schafft es, als Familienoberhaupt seine Familie am besten durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter zu bringen?

Unsere Konditionen: Die Kindergartenprojekte dauern von 3h bis zu einem Tag und müssen rechtzeitig abgesprochen werden. Die Kosten sind abhängig von den verfügbaren Requisiten und Möglichkeiten der Einrichtungen sowie der Gruppengröße. Wir kalkulieren mit ca. 70 €/ h, sind aber bemüht, pro Kind eine Grenze von 5 EUR nicht zu überschreiten. Möglich ist ein Projekttag für den ganzen Kindergarten oder eine Zeitreise für einen Gruppe ab zehn Kindern. Für die Anreise außerhalb Dresdens erheben wir eine Entfernungspauschale (angrenzende Landkreise: 20,00 €, darüber je 100 km 50,00 €).